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OpenAI bestätigt Datenleck bei ChatGPT. Hier ist alles, was wir wissen.

2025-11-29 von AICC

OpenAI hat offiziell eine Sicherheitslücke bei seinem externen Analysedienstleister bestätigt. MixpanelObwohl der Vorfall zur Offenlegung bestimmter Nutzerdaten im Zusammenhang mit der API-Plattform des Unternehmens führte, betont das Unternehmen, dass seine internen Systeme weiterhin sicher sind.

🛡️ Vorfallübersicht

  • Zeitleiste: Mixpanel wurde am auf den Angreifer aufmerksam. 9. NovemberDie
  • Quelle: Der Sicherheitsverstoß ereignete sich in den Systemen von Mixpanel, nicht in denen von OpenAI.
  • Status: OpenAI hat hat die Nutzung von Mixpanel beendet. und plant, strengere Sicherheitsanforderungen für alle externen Partner durchzusetzen.

Welche Daten wurden kompromittiert?

Laut E-Mail-Benachrichtigungen an die Nutzer erlangte der Angreifer unbefugten Zugriff auf einen Datensatz, der nur wenige kundenidentifizierbare Informationen enthielt.

⚠️ Offenlegung von Informationen:
  • Namen
  • E-Mail-Adressen
  • Benutzerkennungen
  • Analysedaten
✅ NICHT kompromittiert:
  • Chatverlauf & API-Anfragen
  • Passwörter und Zugangsdaten
  • API-Schlüssel
  • Zahlungsdetails
  • Regierungsausweise

„Unternehmen – von Technologiegiganten wie OpenAI bis hin zu Ein-Personen-Startups – sollten stets darauf achten, Kundendaten, die an Dritte übermittelt werden, besonders gut zu schützen und zu anonymisieren… Selbst bei der Nutzung legitimer, geprüfter Anbieter stellt jedes extern übermittelte identifizierbare Datum ein weiteres potenzielles Sicherheitsrisiko dar.“

— Moshe Siman Tov Bustan, Leiter des Sicherheitsforschungsteams bei OX Security (via Euronews Weiter)

Sicherheitsexperten weisen darauf hin, dass die Nutzung von Analyseplattformen zwar gängige Praxis ist, die Erfassung unnötiger Daten wie Standorte jedoch gegen geltendes Recht verstoßen kann. Grundsatz der Datenminimierung der DSGVODie

🔒 Sicherheitsempfehlungen für Benutzer

Obwohl OpenAI angibt, dass keine Konversationen offengelegt wurden, werden die Nutzer dringend gebeten, wachsam zu bleiben:

  1. Multi-Faktor-Authentifizierung (MFA) aktivieren: Sichern Sie Ihr Konto ab sofort mit einer zusätzlichen Schutzebene ab.
  2. Vorsicht vor Phishing! Seien Sie skeptisch gegenüber E-Mails oder Nachrichten, die versuchen, die gestohlenen Daten (Namen/E-Mail-Adressen) für Betrugsmaschen in sozialen Netzwerken zu nutzen.

Häufig gestellte Fragen

1. Wurden meine ChatGPT-Konversationen beim Mixpanel-Datenleck offengelegt?

Nein. OpenAI hat bestätigt, dass bei diesem Vorfall weder Chatverläufe noch API-Nutzungsdaten oder Inhaltseingaben kompromittiert wurden.

2. Muss ich mein OpenAI-Passwort ändern?

Obwohl bei diesem konkreten Datenleck keine Passwörter offengelegt wurden, ist es aus Sicherheitsgründen immer ratsam, die Zugangsdaten zu aktualisieren und die Multi-Faktor-Authentifizierung (MFA) zu aktivieren.

3. Welche Informationen wurden gestohlen?

Die offengelegten Daten beschränkten sich auf Namen, E-Mail-Adressen, Benutzerkennungen und von Mixpanel verwaltete Analysedaten.

4. Nutzt OpenAI noch Mixpanel?

Nein. OpenAI hat ausdrücklich erklärt, dass sie die Nutzung von Mixpanel nach der Entdeckung der Sicherheitslücke eingestellt haben.