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Siemens bringt 2026 ein neues KI-System für die Automatisierungstechnik auf den Markt.

23.04.2026 von AICC
Siemens-eigener Engineering-Beauftragter

Siemens hat die Interner technischer Berater, ein KI-System zur Planung und Validierung von Automatisierungsaufgaben im operativen Betrieb. Das System nutzt mehrstufige Schlussfolgerungen und Selbstkorrektur, um Aufgaben autonom auszuführen, und arbeitet direkt in Engineering-Plattformen. Dadurch kann es Arbeitsabläufe vom ersten Entwurf bis zur Validierung vollständig abdecken.

🔧 Autonome Engineering-Workflows

Der Agent ist so konzipiert, dass er Projektanforderungen interpretiert, Automatisierungscode generiert, industrielle Systeme konfiguriert und die Ergebnisse optimiert, bis vordefinierte Leistungsziele erreicht sind. Dies umfasst Aufgaben wie: Programmierung von speicherprogrammierbaren Steuerungen (SPS), Einrichtung der Mensch-Maschine-Schnittstelle (HMI)und Gerätekonfiguration. Es wurde entwickelt, um die industriellen Anforderungen an Korrektheit und Zuverlässigkeit während der Ausführung zu erfüllen.

Das System ist mit Siemens verbunden. Die vollständig integrierte Automatisierungstechnik-Plattform TIA PortalDadurch kann es auf projektspezifische Daten wie Strukturen und Komponentenbeziehungen zugreifen. Dies ermöglicht die Generierung von Ausgaben, die mit bestehenden Systemkonfigurationen, einschließlich älterer oder undokumentierter Umgebungen, kompatibel sind. Es kann auf Steuerungslogik, Systemhierarchien und Komponentenabhängigkeiten in einem Projekt zugreifen und so sicherstellen, dass die Ausgaben den bestehenden technischen Standards entsprechen, ohne dass eine manuelle Übersetzung erforderlich ist.

Das System führt Aufgaben über einen Workflow aus, der technische Probleme in einzelne Schritte unterteilt, diese sequenziell verarbeitet und die Ergebnisse anhand der Projektanforderungen bewertet. Dieser Vorgang wird so lange wiederholt, bis die Ergebnisse die festgelegten Kriterien erfüllen, bevor sie einem Ingenieur zur Überprüfung vorgelegt werden.

Branchenschätzungen deuten auf einen Weltweiter Mangel von bis zu sieben Millionen Produktionsarbeitern bis 2030In einigen Branchen ist Berichten zufolge etwa jede fünfte Ingenieursstelle unbesetzt. Laut Siemens führt das System folgende Aufgaben aus: zwei- bis fünfmal schneller als manuelle Arbeitsabläufe bei gleichzeitiger Beibehaltung der Genauigkeit.

🏭 Einsatz in industriellen Arbeitsabläufen

Bei Piloteinsätzen mit mehr als 100 Unternehmen in 19 LändernDas Siemens-System wurde auf Standardprozesse der Automatisierungstechnik angewendet. Zu den beteiligten Organisationen gehörten: ANDRITZ Metalle, CASMT, Und Prism SystemsDie

Prism Systems nutzte das System, um SCL-Code (Structured Control Language) zu generieren und zu importieren, wodurch die Ausführungszeit für diese Aufgaben verkürzt wurde. In einem anderen Fall setzte CASMT das System ein, um die Gerätekonfiguration, die Codegenerierung und die HMI-Visualisierung in der Produktionslinienentwicklung zu automatisieren. CASMT berichtete von weniger Schnittstellen zwischen verschiedenen Ingenieursdisziplinen und kürzeren Lieferzeiten.

Der Interner technischer Berater ist in die Totally Integrated Automation Engineering-Plattform TIA Portal von Siemens integriert, die über mehr als 600.000 NutzerEs ist als Teil des Xcelerator-Portfolios des Unternehmens erhältlich und kann digital abgerufen werden.

⚠️ Branchenbedingte Einschränkungen und Fachkräftemangel

Umfragen unter produzierenden Unternehmen zeigen, dass die meisten Firmen zwar angeben, über große Mengen an Betriebsdaten zu verfügen, Datenqualität und Kontextualisierung bleiben wichtige Hürden.Die

Zusätzlich zum allgemeinen Arbeitskräftemangel stehen die Hersteller auch vor einem Mangel an Fachkräften mit den technischen Fähigkeiten, die für den Betrieb von KI-Systemen in industriellen Umgebungen erforderlich sind.

Die ersten Implementierungen konzentrieren sich auf Automatisierungsprozesse, das System ist jedoch so konzipiert, dass es auf andere Bereiche der industriellen Wertschöpfungskette ausgeweitet werden kann. Siemens positioniert die Entwicklung als Teil umfassenderer Bemühungen, KI in industrielle Betriebsabläufe und Softwaresysteme zu integrieren.

💡 Wichtige Investition: Die Veröffentlichung folgt auf die zuvor angekündigte Veröffentlichung von Siemens. 1 Milliarde Euro Investition in industrielle KIDas Unternehmen gibt an, mehr als 1.500 KI-Spezialisten und darüber hinaus 2.000 KI-bezogene Patentfamilien Weltweit wird die kontinuierliche Weiterentwicklung KI-basierter Engineering- und Betriebswerkzeuge unterstützt.

(Foto von Homa Haushaltsgeräte)

Siehe auch: Cadence erweitert Partnerschaften im Bereich KI und Robotik mit Nvidia und Google Cloud


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