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Nvidia Vera Chip: Die 200-Milliarden-Dollar-Investition, die Jensen Huang Ihnen vorstellen möchte

23.05.2026 von AICC

Nvidia Vera Chip – Ergebnisse des 1. Quartals und strategischer Ausblick

Als Nvidia berichtete Umsatz im ersten Quartal von 81,62 Milliarden US-Dollar — und übertraf damit die Analystenschätzungen von 78,86 Milliarden US-Dollar — und gab für das zweite Quartal einen Umsatz von … an 91 Milliarden US-DollarDie Zahlen, die die Prognose der Wall Street von 86,84 Milliarden US-Dollar deutlich übertrafen, taten das, was Nvidia-Zahlen immer tun: Sie dominierten die Aufmerksamkeit. Doch die eigentliche Geschichte war nicht der Quartalsgewinn. Sie lag versteckt in der Telefonkonferenz von CEO Jensen Huang mit Analysten und dreht sich um einen Chip, der selten Schlagzeilen macht: den Nvidia Vera CPUDie

„Ich gehe davon aus, dass (Vera) den zweitgrößten Umsatzbeitrag leisten wird.“ – Jensen Huang, CEO von Nvidia

Huang teilte Analysten mit, dass Nvidias neue Vera-Zentralprozessoren den Zugang zu einem 200 Milliarden US-Dollar Markt – ein Umsatz, der völlig außerhalb der 1 Billion US-Dollar liegt, die das Unternehmen bereits für seine Blackwell- und Rubin-KI-GPU-Produktpalette zwischen 2025 und 2027 prognostiziert hat. Er erwartet, dass allein der Umsatz mit dem Vera-Chip diese Marke erreichen wird. 20 Milliarden US-Dollar bis zum Ende dieses GeschäftsjahresDas ist keine Fußnote. Das ist eine zweite Front.

⚡ Der Vera-Chip und der Inferenz-Pivot

Der Grund, warum Nvidia eine zweite Front braucht, ist einfach: Die größten Kunden stellen ihre eigenen Siliziumchips her. Google, Amazon und Microsoft — es wird erwartet, dass insgesamt mehr als 700 Milliarden US-Dollar Die Investitionen in KI-Infrastruktur in diesem Jahr werden deutlich steigen, gegenüber rund 400 Milliarden US-Dollar im Jahr 2025. Gleichzeitig investieren Unternehmen in kundenspezifische Chips, um KI-Modelle in großem Umfang auszuführen. Intel und AMD positionieren ihre CPUs zudem als ernstzunehmende Alternativen für Inferenz-Workloads.

Die Erzählung in der Chipindustrie hat sich entscheidend verändert: von Wer kann das größte Modell trainieren? Zu Wer kann es am günstigsten und schnellsten servieren?Bei der Inferenz zeigt sich Nvidias GPU-Dominanz am deutlichsten. Das Training großer Modelle ist nach wie vor fest in Nvidias Handschrift verankert – doch bei der Inferenz, also der Generierung von Antworten in großem Umfang und in Echtzeit, gewinnen kundenspezifische Chips von Googles TPU-Reihe, Amazons Trainium und anderen Anbietern zunehmend an Bedeutung.

📌 Die Antwort von Nvidia lautet: Sei — teilweise entwickelt unter Verwendung von Technologie, die von Grok, ein auf Inferenz spezialisiertes Startup, in einem Deal, der Berichten zufolge einen Wert von rund 17 Milliarden US-DollarDie vollständige Vera Rubin PlattformDie Kombination aus Vera-CPU und Rubin-GPUs soll noch in diesem Jahr auf den Markt kommen.

🔗 Das Angebot ist bereits der Engpass

Huang sprach offen über eine entscheidende Herausforderung: die Versorgung. „Ich habe den Eindruck, dass wir während der gesamten Lebenszeit von Vera Rubin mit Lieferengpässen zu kämpfen haben werden.“ Das sagte er in dem Telefonat. Es ist ein aufschlussreiches Eingeständnis für ein Produkt, das Nvidia als wichtige Wachstumssäule positioniert.

Um potenziellen Störungen vorzubeugen, investiert Nvidia massiv in seine Lieferkette. Das Unternehmen gab bekannt, dass Die Lieferverpflichtungen stiegen im ersten Quartal auf 119 Milliarden US-Dollar., gegenüber 95,2 Milliarden US-Dollar im Vorquartal – ein deutlicher Anstieg, der sowohl das Vertrauen in die Nachfrage als auch die Sorge vor einer globalen Speicherchip-Knappheit widerspiegelt.

Nvidia kündigte außerdem an Aktienrückkaufprogramm im Wert von 80 Milliarden US-Dollar und erhöhte ihre vierteljährliche Bardividende auf 25 Cent pro Aktie (ab nur 1 Cent) — Schritte, die ein starkes finanzielles Vertrauen signalisieren, selbst bei einem sich verknappenden Angebot.

📊 Die Frage, die sich Investoren stellen

Trotz der starken Beats Die Aktien von Nvidia fielen im nachbörslichen Handel um 1,6 %. Nach Bekanntgabe der Ergebnisse fasste eMarketer-Analyst Jacob Bourne die Marktstimmung zusammen:

„Nvidia hat erneut die Erwartungen übertroffen, aber das ist mittlerweile im Grunde schon eingepreist, da das Unternehmen Quartal für Quartal die Prognosen übertrifft. Die offene Frage ist, ob es die Investoren davon überzeugen kann, dass der Ausbau der KI-Infrastruktur bis 2027 und 2028 nachhaltig ist, insbesondere angesichts der zunehmenden Bedeutung von Inferenz-Workloads und der konkurrierenden Chips von Google, Amazon, AMD und Intel.“

— Jacob Bourne, eMarketer-Analyst

Huang konterte mit eigenen Zahlen und wies auf ein wachsendes Teilsegment hin. KI-spezifische Cloud-Kunden deren Ausgaben mittlerweile in etwa denen der Hyperscaler entsprechen – aber von Quartal zu Quartal schneller wachsen. „Wir sollten schneller wachsen als die Investitionsausgaben der Hyperscale-Unternehmen.“ sagte er.

Der Vera-Chip Das ist zentral für diese Argumentation. Ob die Lieferkette rechtzeitig zusammenarbeitet, um die von Huang skizzierte Chance von 200 Milliarden US-Dollar zu nutzen – das bleibt die entscheidende Frage für Nvidias nächstes Kapitel.

Bildquelle: Nvidias Newsroom

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